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Christentum in China - historisch

Viermal wurde das Christentum „neu“ nach China eingeführt. Zeugnisse wie die berühmte nestorianische Stele im Stelenwald in Xi’an bezeugen, dass es zunächst nestorianische Christen waren, die das Christentum über die Seidenstraße ins Reich der Mitte brachten.

Ein zweites Mal kam das Christentum zur Zeit der Mongolenherrschaft (13./14. Jahrhundert) durch katholische Missionare ins Land. Es folgte die Jesuitenmission, die jedoch aufgrund des sogenannten „Ritenstreits“ aufgegeben werden musste. 1807 kam mit Robert Morrison der erste protestantische Missionar ins Land. Zwischen diesen Phasen der Berührung mit der „ausländischen Religion“ (yangjiao) lagen immer wieder Zeiten, in denen das Christentum fast vollständig aus dem Land verschwand.